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Pomerania – Reda 2026. Über 200 Rettungskräfte übten Einsätze in Krisensituationen

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Datum

14 September 2026

Kategorie

, Sicherheit

Vom 10. bis 13. September fanden in Reda die Rettungsmanöver des Polnischen Roten Kreuzes Pomerania 2026 statt. Rettungskräfte und Beamte aus Polen und dem Ausland perfektionierten die Durchführung von Maßnahmen in Szenarien, die von realen industriellen und humanitären Katastrophen inspiriert sind. Die Manöver endeten mit einem Familienpicknick.

Pomerania 2026 gehört zu den wichtigsten Übungen des Rettungssystems des Polnischen Roten Kreuzes. Über 200 Rettungskräfte und Beamte nahmen daran teil: Polizei, staatliche und freiwillige Feuerwehr, Pomors Brigade für territoriale Verteidigung sowie Dienste und Teams, die für das Krisenmanagement und den Bevölkerungsschutz verantwortlich sind. Die Manöver hatten internationalen Charakter - unter den Übenden war unter anderem ein Team des litauischen Roten Kreuzes.

Übungen unter Bedingungen, die den realen sehr ähnlich sind

Während der vier Tage sahen sich die Teilnehmer anspruchsvollen Szenarien gegenüber, deren Ziel es war, nicht nur die individuellen Fähigkeiten der Rettungskräfte zu überprüfen, sondern vor allem die Zusammenarbeit vieler Teams und Dienste.

Es wurden Szenarien geübt, um Verletzten im Falle großer Katastrophen mit industriellem und humanitärem Charakter zu helfen, einschließlich in Einrichtungen kritischer Infrastruktur.

– erzählt Maciej Krzesiński, der Leiter der Spezialeinsatzgruppe des PCK Trójmiasto, die die Übungen organisierte.

Die Rettungskräfte führten Maßnahmen in städtischen, industriellen, portuaren, bahnmäßigen und ländlichen Gebieten durch. Es wurde unter anderem in einem städtischen Heizwerk, auf Portgeländen, in der Basis der Schnellbahn sowie auf schwer zugänglichen Waldgebieten geübt. Ein Element der Manöver war eine nächtliche Such- und Rettungsaktion.

Diese vielfältigen Szenarien ermöglichten es, die Verfahren und die Kommunikation zwischen den Teams zu überprüfen sowie die Fähigkeit, schnell Entscheidungen unter Druck und Zeitbeschränkungen zu treffen.

Manöver dieser Art und in diesem Umfang sind äußerst wichtig für die Entwicklung der Rettungsdienste im Polnischen Roten Kreuz auf mehreren Ebenen. Erstens ermöglichen sie den Austausch von Erfahrungen mit anderen uniformierten Formationen, mit denen wir im Bereich Rettung und Suche zusammenarbeiten: PSP, Polizei oder WOT. Nicht weniger wichtig ist der Austausch von Erfahrungen und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Rettungsgruppen des PCK aus ganz Polen. Darüber hinaus können wir durch die so hohe Anzahl an Rettungskräften das Management und die Leitung einer großen Anzahl von Teams weiter verbessern. Hier gebührt ein großes Dankeschön an den Organisator der GRS PCK Trójmiasto, dank dem wir unter sehr unterschiedlichen Bedingungen arbeiten konnten, wie z.B. in Waggons, technischen Gebäuden sowie auf einem riesigen Passagierschiff.

– fasst Marcin Kowalski, Vorsitzender des Nationalen Koordinationsteams für Rettung und Bevölkerungsschutz beim PCK, zusammen.

Rettungs- und Dienstpicknick

Das Ende der Manöver bildete ein Picknick im Stadtpark in Reda. Auf die Teilnehmer warteten unter anderem Vorführungen von Rettungsgeräten sowie Rettungskräfte, Polizisten und Feuerwehrleute, die über ihre Aktivitäten und durchgeführten Einsätze berichteten.

Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war auch die Schulung in Erster Hilfe. Die Teilnehmer konnten praktisch erfahren, wie sie in einer Gefahrensituation für Gesundheit oder Leben reagieren und wie man einem Verletzten richtig helfen kann. Dies ist besonders wichtig, da die ersten Minuten – bevor professionelle Dienste vor Ort sind – von enormer Bedeutung sein können. Die Organisatoren bereiteten auch Attraktionen für die Jüngsten vor, darunter ein Geländespiel.

Pomerania 2026 ist ein großes Ereignis für das Polnische Rote Kreuz, aber vor allem eine Investition in die Bereitschaft, Hilfe zu leisten, und die gemeinsame Arbeit daran, dass Rettungskräfte und Dienste im Falle einer Katastrophe oder anderen Bedrohungen besser auf schnelle, effektive und koordinierte Maßnahmen vorbereitet sind.

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